Monatsbrief November 2026: Gottesdienste und Informationen

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Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der Pfarrei Sankt Ansgar,

der November ist ein besonderer Monat. Die Tage werden kürzer, die Natur zieht sich zurück, und vieles lädt dazu ein, innezuhalten. Der meteorologische Winteranfang am 1. Dezember steht vor der Tür. Mit Allerheiligen und Allerseelen richten wir unseren Blick auf Menschen, die uns vorausgegangen sind. Jeder Mensch, der uns verlassen hat, hinterlässt eine Lücke, steht für einen Verlust und lässt uns trauern. Zugleich dürfen wir uns dankbar an Gutes und Gemeinsames erinnern und als Glaubende in der Hoffnung leben, dass die Verstorbenen nun in Gottes Nähe, in seiner Liebe und in seinem Reich verweilen. Trauer und Trost gehören zusammen. Der dunkle November ist deshalb immer auch mehr als eine Phase der Resignation und des Abschieds. Die christliche Hoffnung schaut über das Vergangene hinaus. Sie vertraut darauf, dass Gott die Menschen nicht ins Nichts fallen lässt, sondern sie in seiner Liebe bewahrt. Diese Hoffnung schenkt Kraft für die Gegenwart und Mut für die Aufgaben, die vor uns liegen. Am Ende des Monats beginnt mit dem ersten Advent bereits ein neues Kirchenjahr und ein neuer Weg. Wir bereiten uns auf die Ankunft Christi vor und öffnen uns für die Zukunft, die Gott uns in seiner Geburt verheißt. Zwischen dem Gedenken an die Verstorbenen und dem Advent spannt der November so einen weiten Bogen: Dankbarkeit für das, was war, Verantwortung für das, was ist, und Hoffnung auf das, was kommen wird. In unserer Pfarrei bieten wir viele Orte und Gelegenheiten an, bei denen wir die verschiedenen Facetten des Novembers gemeinsam erleben und gestalten. In unseren Gemeinden, den Kitas und den Orten kirchlichen Lebens treffen sich Menschen, um bewusst gemeinsam zu beten, zu feiern, sich gegenseitig zu stützen und auszutauschen. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit des Erinnerns, der Hoffnung und der Erwartung.

Ihr Heiner Ganser-Kerperin, 
Pastoralreferent in der Pfarreileitung